Eine Reise nach Hong Kong ist aus vielerlei Gründen, eine gute Entscheidung, die wir nie bereut haben. 

Im Zuge einer großen Asien-Reise war die Station in Hong Kong fest eingeplant. Neben unserer eigenen Hochzeit sollten insgesamt 5 Tage genügen, um die Stadt zu erkunden und ein paar Sehenswürdigkeiten zu besuchen. 

Eine Stadt die so vielseitig ist, wie ich es nur selten auf meinen vielen Reisen erlebt habe.

Ich gebe offen und ehrlich zu, dass ich bei manchen Begegnungen kurz davor gewesen bin, einen Kulturschock zu bekommen. Trotzdem haben mich die Gegensätzlichkeiten der Moderne und der traditionellen chinesischen Kultur sehr beeindruckt. 

Wahrscheinlich lässt sich dies auch auf die historische Geschichte zurückzuführen, welche ich euch gerne näherbringen möchte. 

 

Warum besitzt Hong Kong einen Sonderstatus?

Hongkong besitzt durch die Historie einen speziellen Status und ist deshalb eine Sonderverwaltungszone.

Genau am 1. Juli 1997 hat Großbritannien seine Kolonie offiziell an China zurückgegeben. Obwohl Hongkong seitdem offiziell ein Teil von China ist, gilt der besondere Status einer Sonderverwaltungszone. Rechtlich gesehen hat Hong Kong bislang noch eigene Gesetze, ein eigenes Steuersystem und eine eigene Währung. 

In der Vergangenheit kam es aber öfter zu Demonstrationen, da die chinesische Regierung unterschwellig bei den Gesetzen mitentscheiden wollte. Die Einheimischen aus Hong Kong haben sich dagegen gewehrt und stehen seitdem, in einem Dauerkonflikt mit der eigenen Regierung. 

 

Wird in Hongkong nur chinesisch gesprochen?

In Hongkong wird zur Verständigung „chinesisch“ hauptsächlich in Mandarin und Kantonesisch gesprochen. Daneben ist aber auch noch Englisch eine offizielle Amtssprache von Hong Kong. 

Von 1883 bis 1974 war Englisch die alleinige offizielle Amtssprache, und erst nach zahlreichen Demonstrationen der chinesischen Bevölkerung gaben britische Behörden ihre Zustimmung, Chinesisch als zweite Amtssprache zuzulassen.

 

Wie und wo haben wir in Hong Kong gelebt? 

Um den Geldbeutel nicht überzustrapazieren haben wir uns für 4 Tage relativ zentral im Best Western einquartiert. Da aufgrund des Platzmangels in Hong Kong die Räumlichkeiten eher etwas kleiner ausfallen, bietet das Best Western verhältnismäße große Zimmer an. Dafür, dass sich dieses Hotel eher im Mittelklasse Segment bewegt (ca. 80€), hat es unseren Ansprüchen völlig genügt. Schließlich sind wir sowieso die meiste Zeit draußen unterwegs gewesen und sind mehr oder weniger nur zum Schlafen ins Hotel zurückgekommen. So sollte es aber auch sein, wenn man viel zu entdecken hat!

Da wir uns aber zu unserem Hochzeitstag auch etwas ganz Besonderes gönnen wollten, haben wir eine Nacht im Grand Hyatt residiert und wurden nicht enttäuscht (ca. 280€). Hervorzuheben waren und sind: die zentrale Lage, die relative Ruhe und vor allem, das tolle Ambiente der Restaurants und Bars im Erdgeschoss. 

 

Unsere Empfehlungen: Was gibt es in Hong Kong zu sehen? 

Wer dachte, dass es die Buddha Statuen nur in Thailand und China zu sehen gibt, hat sich gewaltig getäuscht. 

In Hong Kong gibt es den „Tian Tan Buddha“, ein kulturelles und traditionelles Meisterwerk. Als beliebtes Ausflugsziel außerhalb des Großstadtdschungel von Hongkong zieht es jedes Jahr viele Besucher hier her. Besser bekannt ist das größte buddhistische Monument als „Big Buddha“ und soll das harmonische Verhältnis zwischen Menschen, Natur und Religion darstellen. 

Die gewaltige bronzene Buddha-Statue könnt ihr in Ngong Ping auf der Insel „Lantau Island besuchen.

Auf Hongkong Island sind die vielen Wolkenkratzer zu bestaunen, welche selbst die Skyline von New York in den Schatten stellen. Daher sollte die Aussicht vom höchsten Punkt in Hong Kong, vom sogenannten Peak, unbedingt bei einem Besuch in Hong Kong fest eingeplant werden. 

Dorthin kommt ihr mit dem Taxi oder mit der Peak Tram (Drahtseilbahn). Die Fahrt mit der Peak Tram stellt an sich bereits ein ganz besonderes Erlebnis dar: Während der nahezu senkrechten Auffahrt bekamen wir eine erste Ahnung, wie riesig Hong Kong eigentlich ist.

Dort angekommen, gibt es einige Restaurants und verschiedene Aussichtsterrasse zu entdecken, darunter: Sky Terrace, Peak Galleria, Lugard Road Lookout und am Lions View Point. Für mich persönlich, ist die Aussicht von jeder dieser Plattformen eine einmalige Erfahrung, um eindrucksvolle Fotos zu machen und einen tollen Moment einzufangen. 

Ein besonderer Tipp an alle: Besucht den Peak vor der Abenddämmerung, bis sich die schillernde Stadt letztendlich in ein atemberaubendes Lichtermeer verwandelt. 

 

Warum haben wir uns dazu entschieden in Hong Kong zu heiraten?


In Hong Kong besteht die einmalige Gelegenheit innerhalb von kürzester Zeit nach internationalem Recht zu heiraten. Da meine Frau gebürtig von den Philippinen stammt, ging es in unserem Fall nur darum, sehr unkompliziert und schnell ein Visum zur Einreise nach Deutschland zu erhalten. 

Beispielsweise hätte eine Eheschließung auf den Philippinen eine extrem lange Wartezeit und kostspieliger Prozess bedeutet (für das Visum), da nicht jede im Ausland geschlossene Ehe für den deutschen Rechtsraum anerkannt wird. 

Genauso, wie uns, geht es unzähligen Paaren, die aus unterschiedlichen Ländern kommen. Eine Heirat in Hong Kong kann dagegen viel bewirken und sorgt für eine weltweite Anerkennung. 

Nachdem alles wunderbar geklappt hat, haben wir uns als Botschafter für diese wunderbare Möglichkeit gesehen. Seither, begleiten wir als Wedding Planner andere Paare, in Hong Kong unkompliziert zu heiraten. Dabei organisieren wir nicht nur die Hochzeit selber, sondern planen alle weiteren Behördengänge sorgfältig, so, dass die Ehepartner umgehend in gemeinsame Zukunft starten können. 

Wer nun neugierig geworden ist, kann sich gerne unsere Website mit unseren Leistungen anschauen. 

 

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