Während der Begleitung bei Ihrer Hochzeit durften wir Michael aus Deutschland und Rutchliyn von den Philippinen persönlich kennen lernen. Da wir mit unseren Ehepaaren einen sehr persönlichen Prozess durchlaufen, ergab es sich, dass wir die beiden für ein Interview begeistern konnten.

Das Interview ist vor allem informativ und ehrlich, da es über die Beweggründe einer Heirat in Hong Kong des Paares Auskunft gibt.

Wir haben die wichtigsten Fragen zusammengestellt und auf den Punkt gebracht:
1 Warum habt ihr euch ausgerechnet für eine Hochzeit in Hong Kong entschieden? 2. Hat euch der Ablauf mit unserem Service geholfen?
3. Wie hat es anschließend mit dem Visum bei euch geklappt?
4. Wie ist es euch nach der Ankunft in Deutschland ergangen?
5. Welche Empfehlung habt ihr für andere Paare?

1. Die Eheschließung in Deutschland kam aufgrund der langen Wartezeit bis zum Erhalt des Ehefähigkeitszeugnisses nicht in Frage. Wir kennen Fälle wo es bis zu 9 Monaten gedauert hat, bis die Frau das Heiratsvisum erhalten hat, auch werden zu viele Papiere im Vorfeld verlangt. Das zusammentragen aller benötigten Papiere zum Heiraten in den Philippinen ist ähnlich umständlich und langwierig und deswegen uninteressant. In Hongkong werden nur drei Papiere benötigt: Reisepass, Geburtsurkunde und Ledigkeitsbescheinigung oder beim Mann eventuell eine ins Englische übersetzte und vom Notar beglaubigte Scheidungsurkunde. Die philippinische Frau sollte ihr Papier mit einem Red Ribbon vom DFA versehen lassen. Die in Hongkong erworbene Heiratsurkunde mit Apostille versehen ist von allen Staaten, die dem Haager Abkommen beigetreten sind, anzuerkennen. Hongkong am 5. Oktober beigetreten. In den deutschen Standesämtern und Behörden sollte die eigentlich bekannt sein, 1961 was aber leider nicht immer der Fall ist. Viele Beamte kennen sich mit dem Haager Abkommen überhaupt nicht aus.

2. Der Ablauf den Heirateninhongkong gestaltet hat ist klar strukturiert, man bekommt jede Menge Hilfestellung und es kann alles in kurzer Zeit ohne Stress abgewickelt werden, so kann man sich auf das Wesentliche konzentrieren. Eine Woche Aufenthalt in Hongkong reichen locker aus, um alle notwendigen Behördengänge abzuwickeln. Es wurde immer eine Begleitung zur Verfügung gestellt, so war es kein Problem alle Behörden problemlos zu finden.

3. Man darf sich von der deutschen Botschaft nicht immer alles gefallen lassen, für die Bearbeitung des Visums für den Familiennachzug wurde gefordert man müsse die Ehe in den Philippinen beim DFA in Manila registrieren lassen, ebenso wurde verlangt das, dass Papier das für die Eintragung der Ehe in den Philippinen, dass man vom philippinischen Konsulat in Hongkong bekommt, auf Papier vom DFA gedruckt sein muss. Dies war natürlich reine Schikane. Nachdem wir beim Auswärtigem Amt in Berlin, über das Parteibüro vom damaligem Außenminister Sigmar Gabriel interveniert hatten, dort wurde uns dankenswerterwiese geholfen, musste die Botschaft diese Praxis abstellen. Jetzt reicht die Ledigkeitsbescheinigung der Frau und das im philippinischen Konsulat in Hongkong ausgehändigte Papier der mit dem Antrag der Eintragung der Ehe in Manila. Die Botschaft musste überraschender Weise auch das Antragsformular für die Visa, auf der Botschaftsseite anpassen. Letztes Nadelöhr war dann noch die Ausländerbehörde vor Ort. Ich möchte hier auf die teilweise Dummheit und Sturheit der Referatsleiter nicht mehr eingehen.

4. In Deutschland selbst war alles kein Problem, bis auf die Ausländerbehörde. Die Ehe wurde im Standesamt nach einer Woche eingetragen. Es gibt, wenn sich die Beamten auskennen, auch in der Regel keine Urkundenprüfung mehr. Die Heuratsurkunde aus Hongkong sollte dem Standesamt in einer deutschen Übersetzung mit Beglaubigung vorgelegt werden. Der Termin für die Aufenthaltserlaubnis bei der Ausländerbehörde dauerte allerdings drei Monate, was in der Regel zu Problemen führt, den die Frau hat ohne den Aufenthaltstitel bei den meisten Betriebskrankenkassen keine Chance in die Familienversicherung aufgenommen zu werden. Bei den meisten großen Krankenkassen ist das aber kein Problem dort reicht die Heiratsurkunde und die Anmeldung am Wohnort. Die Aufenthaltserlaubnis wurde gleich für drei Jahre gewährt, als Auflage erhält man ein Papier, in dem steht, dass man einen Integrationskurs besuchen muss, was sich aber manchmal überhaupt nicht umsetzen lässt, da diese völlig überfüllt sind und es keine Plätze gibt.

5. Unsere Empfehlung ist immer der Weg über Honkong, da hier alles sehr unkompliziert und schnell von statten geht. Die im Vorfeld in vielen Foren geschürte Angst es gäbe seitens der deutschen Botschaft eine Urkundenprüfung, ist aus unserer Sicht völliger Nonsens. Immer alle Papiere für die Behörden in Hongkong in Philippinen überbeglaubigen lassen und ebenso später für die deutschen Behörden in Deutschland, alle Papier ins deutsche Übersetzen lassen, dies van einem zugelassenen Übersetzer, dann hat man fast keine Probleme!

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